Die Anlage ist von Roboré aus in einer Stunde
mit dem Taxi (ca. 120 Bs) oder mit dem Zug (Bedarfshalt Aquas calientes,
dann 20 Minuten zu Fuss) zu erreichen. Angeblich soll es auch bei Bedarf
einen Busdienst geben. Den habe ich aber nicht gefunden.
Die Anfahrt sollte früh am Morgen erfolgen. Am Mittag
ist die Luft entschieden zu heiss.
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Die hellen Flecken sind die einzelnen Quelltöpfe |
Bei den Aquas calientes (heisses Wasser) handelt es sich um ein Gebiet von etwa 2 Hektar mit Thermalquellen. Das Ganze wurde mit Geldern für die Entwicklung von Indianerdörfer aus dem Gasducto-Projekt (Erdgasleitung Bolivien - Brasilien) erbaut.
Die Anlage ist sauber und gepflegt, hat Umkleidekabienen und
befestigte Ufer.
Verpflegung gibt es nicht zu kaufen, an Getränken wird nur
Tee angeboten. Aufgrund der relativ hohen Aussenthemperaturen und des warmen
Wassers besteht ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf. Also das Mineralwasser
nicht vergessen.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 2 Boli, für
Kinder die Hälfte.
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Im oberen Teil ist das Wasser sehr flach, von wenigen Zentimetern bis etwa einen halben Meter und deutlich über 30 Grad warm. In Fliesrichtung weiter unten kommt auch Fremdwasser hinzu, damit kühlt das Wasser etwas ab. Noch etwas weiter unten hat sich eine seegrosse Wasserfäche gebildet, die zum Teil mehrere Meter tief ist.
Kinder bekommt man fast nicht mehr aus dem Wasser. Den Rändern der Quelltöpfe sollte man nur mit Vorsicht nähern, da man langsam in den Topf rutscht. In etwa eineinhalb Meter Tiefe findet man wieder Grund.
Die Wassertemperatur wurde in den Quelltöpfen mit 42 Grad bestimmt. Eine Heilanzeige für das Wasser habe ich nirgendwo gefunden.
Sonnen- und Mückenschutz nicht vergessen!