Achtung, die Anlage ist nichts für Leute die Probleme beim Gehen haben. Die Treppen sind zum Teil sehr steil und die Stufen unterschiedlich hoch, teilweise bis zu einem halben Meter. Es gibt kaum Geländer, obwohl an einigen Stellen Absturzgefahr besteht.
Nach neuesten Informationen soll die ganze Anlage grundlegend überarbeitet worden sein. In wie weit das stimmt, kann ich nicht sagen, werde es aber sicher bei meinem nächsten Besuch überprüfen.
Die
ganze Anlage erstreckt sich über mehr als 200 Höhenmeter. Die
Spitze von "El Fuerte" liegt auf 1950 m ü.M. Der Standort von dem
das Übersichtsfoto gemacht wurde auf 2000 m. Der tiefste Punkt ist
der Brunnen. Seine Oberkannte liegt bei ca. 1800 m.
Man fährt mit dem Taxi, bei schlechtem Wetter nur
Geländewagen, die vier Kilometer von der "Carretera viejo a Cochabamba",
der alten Landstraße von Santa Cruz nach Cochabamba, bis zum Parkplatz
der Anlage. Der Weg geht etwa 3 km vor Samaipata links ab. Die Einfahrt
ist beschildert.
In Samaipata werden auch deutschsprachige Touren angeboten.
Wenn
man sich den Felsen anschaut, ist das sicher etwas für alle "Erich
von Däniken" Fans. Die Spuren, die wie von Rädern eingegraben
aussehen, sind bis heute nicht geklärt. Auch die anderen Besonderheiten
dieses Felsens lassen Raum für futuristische Erklärungen.
Auf der Nordseite des Felsens führt ein Weg 30 Meter
tiefer, zu einem Plateau mit den Überresten ehemaliger Gebäude.
Von dort geht es weitere 50 Meter hinunter zur Quelle, einem 30 Meter tiefen
Loch im Felsen, das vermutlich auch als Kerker diente.
Der Rückweg führt wieder hinauf bis zum Felsen,
dort um ihn herum und wieder hinunter zum Parkplatz.
Dort gibt es im Wächterhaus eine Toilettenanlage und auf dem Parkplatz einige fliegende Händler, zum Teil mit Souveniers und gekülten Getränken.
Seit 1998 ist das Areal unter dem Namen "Vorkolumbianische
Festung Samaipata" zum Weltkulturerbe
erklärt.
Eine schematische Darstellung mit Erklärungen (in
spanisch) ist übrigens auf der Eintrittskarte abgedruckt:
Das Großformat (150 k) erhalten Sie durch einen
Klick aufs Bild.
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Uni
Bonn.
Stand 14.05.2003